Nachhaltig handeln

Aus unserem Leitbild:

In einer Welt, die mit einer globalen Klimakrise konfrontiert ist, setzen wir unser eigenes Handeln immer wieder auf den Prüfstand und entwickeln kontinuierlich Maßnahmen zur Reduktion unseres Ressourcenverbrauchs und Steigerung unseres positiven Einflusses. Indem wir das Thema in unsere Programme und den Museumsalltag aufnehmen, tragen wir zum öffentlichen Diskurs über Umwelt, Nachhaltigkeit und Klima bei.

Der Einsatz für ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit entspricht unserer ganzheitlichen Haltung. Als Gedächtnisinstitution ist es Teil unserer Identität, Kunst für ein Morgen zu bewahren, um auch in Zukunft ein Museum für Viele zu sein.

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Soziale Nachhaltigkeit

Logo mit Text "Nachhaltigkeitsdeklaration für den Kulturbereich" Logo in hellgrün mit einem groß geschriebenen N, oben links ein Halbkreis, darüber der Text "Nachhaltiges Reiseziel", unter dem N das Wort "Partner".

Partizipativ mit dem Runden Tisch
Der Runde Tisch der Kunsthalle Bielefeld ist ein innovatives Beteiligungsformat, das Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und Communities regelmäßig mit Vertreter*innen der Kunsthalle zusammenbringt. Ziel ist es, gesellschaftliche Teilhabe im Museum zu stärken, neue Perspektiven in die Museumsarbeit einzubringen und die Vernetzung innerhalb der Stadtgemeinschaft auszubauen.

 

Inklusiv durch Kooperationen und Angebote für Viele
Wir wollen mit unserer Arbeit mehr und unterschiedliche Menschen erreichen. Inklusiver zu werden, ist ein Teil dieses Ziels.

  • Die Theaterwerkstatt Bethel e. V. , in der Menschen mit und ohne Behinderung Theaterstücke erarbeiten und aufführen, ist ein fester Projektpartner für uns.
  • Brücken bauen – Kreativ und nachhaltig“. Dies ist ein gemeinsames Projekt der Bildungsstätte Einschlingen, des IBZ Friedenshaus e.V. und der Kunsthalle Bielefeld. Ziel des Projekts ist es, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen durch gemeinsame Interessen zusammenzubringen. Das Projekt möchte Menschen dabei unterstützen, über ihre gewohnten sozialen Gruppen hinaus miteinander in Kontakt zu kommen.
  • Unser Vermittlungsprogramm beinhaltet Angebote für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sowie für Menschen mit Demenz.
  • Die Texte der Kunstvermittlung werden zunehmend in einem co-kreativen Prozess mit Menschen, die keine Fachpersonen sind, gemeinsam entwickelt.

Ökologische Nachhaltigkeit

• Gründung der abteilungsübergreifenden AG Nachhaltigkeit im Jahr 2024
• Nutzung einer selbst gehosteten unabhängigen Cloudlösung
• Homeoffice
• Auf dem Weg zum papierlosen Büro

• Verzicht auf innerdeutsche Flugreisen, möglichst Nutzung der Bahn
• Einführung eines vom Arbeitgeber bezuschussten ÖPNV-Tickets

• Berücksichtigung von nachhaltiger Arbeitsweise in Ausschreibungen
• Bei Leihgaben: Vermeidung aufwendiger Einzeltransporte durch Kombinations- und Sammeltransporte
• Hinterfragen jeder Kurierreise sowie Einsatz von digitaler Kurierbetreuung
• Erweiterter Klimakorridor bei der Museumsklimatisierung auf Empfehlung des Deutschen Museumsbundes und des Bizot Green Protocol (wenn möglich)

• Schrittweise Umstellung auf LED-Beleuchtung und sparsame technische Geräte
• Reduktion von ausstellungsbezogenen Printprodukten
• Nachhaltige Verteilstrategie für Printprodukte und Digitalversand für Informationsmedien
• Abteilungsübergreifende Wiederverwendung aller Ausstellungsmaterialien
• Nutzung der bundesweiten Materialbörse

Sanierung

Im Zusammenhang mit der Generalsanierung der Kunsthalle im Sinne der Zukunftsfähigkeit bedeutet Nachhaltigkeit mehr als effiziente Technik, die energetische Ertüchtigung des Bestands oder optimierte Arbeitsabläufe. Es geht nicht nur um den Erhalt und die Pflege des denkmalgeschützten Gebäudes und der Sammlung, sondern um das Bemühen, das Gebäude für die nächsten Generationen wieder funktionsfähig und zugänglicher zu machen.

In einem dreiteiligen Symposium haben wir 2023 im dritten Teil am 27. + 28. Oktober gemeinsam mit nationalen und internationalen Fachleuten unter dem Titel „Klimakiste versus Klimakrise“ die Frage thematisiert, wie ein Museum mit Blick auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz zukunftsfähig wird. Mehr Informationen dazu und zu den Teilnehmenden findet ihr verlinkt auf unserer Seite zum Symposium.

Gallerie

Ein großer AUsstellungsraum mit komplett verglaster Außenwand. Blick auf Fahnen und Bäume. Im Vordergrund eine lange Schlange aus Stoff mit roten und schwarzen Mustern. Von der Decke hängt eine lange Stoffbahn mir symmetrischem Muster.
Dem Wasser folgen. Installationsansicht der Ausstellung vom 04.06.-16.10.2022. Foto: Philipp Ottendörfer
Ein sehr dunkler Ausstellungsraum der Kunsthalle. Unter der Decke hängt eine Art Gerippe von einem Ruderboot. Davon hängen weiß leuchtende Schnüre herab, die auf dem Boden leicht gerollt sind und deren Enden punktförmig leuchten. Hinten an der Wand eine Filmprojektion mit Lichtreflexen, vermutlich diese Schnüre im Wasser.
Dem Wasser folgen. Installationsansicht der Ausstellung vom 04.06.-16.10.2022. Foto: Philipp Ottendörfer
Modell der Kunsthalle Bielefeld aus Beton. Es steht in einer Aluminiumschale mit Wasser und auf dem Dach ist Moos befestigt. Es wurde um transparente Dachaufbauten ergänzt, die kein Teil der realen Architektur sind.
Oscar Tuazon, Garden for Maria Mies, Installationsansicht. Ausstellung "Was wir brauchen" vom 19.08.-12.11.2023. Courtesy the artist
Blick von außen in ein Fenster der Kunsthalle, hinter dem ein igluartiges Haus zu sehen ist. In der großen Fensterfront spiegelt sich der Himmel, wodurch manche Teile des Fotos blau, manche gelb eingefärbt sind.
Oscar Tuazon. Was wir brauchen. Installationsansicht. Ausstellung vom 19.08.-12.11.2023.
Vor einem dunklen Hintergrund zahlreiche Abbildungen einer Skulptur von unterschiedlichen Seiten. Davor die Skulptur in Goldton mit darauf gezeichneter Comicmaus mit langer Zunge.
Ausstellungsplakatmotiv Träume einer Eule, Who the Baer und der verwundete Planet. Ausstellung vom 30.11.2024 bis 23.2.2025
Eine Büste, die den Kopf der Schriftstellerin Olympe des Gouges aus dem 18 Jahrhundert darstellt. Auf ihrem Kopf steht ein Pflanzentopf, mit einer Pflanze, die aus vielen kleinen Blättern besteht.
Goshka Macuga, Olympe des Gouges, 2016, Installationsansicht Ausstellung "Träume einer Eule, Who the Baer und der verwundete Planet". Ausstellung vom 30.11.2024 bis 23.2.2025. Kunsthalle Bielefeld, © VG Bild-Kunst, Bonn 2024, Foto: Philipp Ottendörfer