Nachhaltig handeln
Aus unserem Leitbild:
In einer Welt, die mit einer globalen Klimakrise konfrontiert ist, setzen wir unser eigenes Handeln immer wieder auf den Prüfstand und entwickeln kontinuierlich Maßnahmen zur Reduktion unseres Ressourcenverbrauchs und Steigerung unseres positiven Einflusses. Indem wir das Thema in unsere Programme und den Museumsalltag aufnehmen, tragen wir zum öffentlichen Diskurs über Umwelt, Nachhaltigkeit und Klima bei.
Der Einsatz für ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit entspricht unserer ganzheitlichen Haltung. Als Gedächtnisinstitution ist es Teil unserer Identität, Kunst für ein Morgen zu bewahren, um auch in Zukunft ein Museum für Viele zu sein.
Soziale Nachhaltigkeit
- Start in die Nachhaltigkeit (SIN-Beratung): Achtmonatiger Inhouse-Beratungsprozess zu betriebsökologischen Maßnahmen (Träger: Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien und Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.)
- Unterzeichnung der Nachhaltigkeitsdeklaration für den Kulturbereich (Träger Culture4Climate)
- „Partnerbetrieb Nachhaltiges Reiseziel“ im EFRE-Projekt Modellregion Nachhaltiger Tourismus im Teutoburger Wald (MoNaTour)
- Deutsches Institut für Urbanistik (Difu): Dritte Orte als „Inkubatoren“ für das Gemeinwesen
- Museumsinitiative in OWL e. V.
- Deutscher Museumsbund e. V.
- Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin: Beratung und Auswertung zum nachhaltigen Klimamanagement im Museum und im Projekt „Klimawandel und sein Einfluss auf Schädlinge in Museen

Partizipativ mit dem Runden Tisch
Der Runde Tisch der Kunsthalle Bielefeld ist ein innovatives Beteiligungsformat, das Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und Communities regelmäßig mit Vertreter*innen der Kunsthalle zusammenbringt. Ziel ist es, gesellschaftliche Teilhabe im Museum zu stärken, neue Perspektiven in die Museumsarbeit einzubringen und die Vernetzung innerhalb der Stadtgemeinschaft auszubauen.
Inklusiv durch Kooperationen und Angebote für Viele
Wir wollen mit unserer Arbeit mehr und unterschiedliche Menschen erreichen. Inklusiver zu werden, ist ein Teil dieses Ziels.
- Die Theaterwerkstatt Bethel e. V. , in der Menschen mit und ohne Behinderung Theaterstücke erarbeiten und aufführen, ist ein fester Projektpartner für uns.
- Brücken bauen – Kreativ und nachhaltig“. Dies ist ein gemeinsames Projekt der Bildungsstätte Einschlingen, des IBZ Friedenshaus e.V. und der Kunsthalle Bielefeld. Ziel des Projekts ist es, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen durch gemeinsame Interessen zusammenzubringen. Das Projekt möchte Menschen dabei unterstützen, über ihre gewohnten sozialen Gruppen hinaus miteinander in Kontakt zu kommen.
- Unser Vermittlungsprogramm beinhaltet Angebote für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sowie für Menschen mit Demenz.
- Die Texte der Kunstvermittlung werden zunehmend in einem co-kreativen Prozess mit Menschen, die keine Fachpersonen sind, gemeinsam entwickelt.
Ökologische Nachhaltigkeit
• Gründung der abteilungsübergreifenden AG Nachhaltigkeit im Jahr 2024
• Nutzung einer selbst gehosteten unabhängigen Cloudlösung
• Homeoffice
• Auf dem Weg zum papierlosen Büro
• Verzicht auf innerdeutsche Flugreisen, möglichst Nutzung der Bahn
• Einführung eines vom Arbeitgeber bezuschussten ÖPNV-Tickets
• Berücksichtigung von nachhaltiger Arbeitsweise in Ausschreibungen
• Bei Leihgaben: Vermeidung aufwendiger Einzeltransporte durch Kombinations- und Sammeltransporte
• Hinterfragen jeder Kurierreise sowie Einsatz von digitaler Kurierbetreuung
• Erweiterter Klimakorridor bei der Museumsklimatisierung auf Empfehlung des Deutschen Museumsbundes und des Bizot Green Protocol (wenn möglich)
• Schrittweise Umstellung auf LED-Beleuchtung und sparsame technische Geräte
• Reduktion von ausstellungsbezogenen Printprodukten
• Nachhaltige Verteilstrategie für Printprodukte und Digitalversand für Informationsmedien
• Abteilungsübergreifende Wiederverwendung aller Ausstellungsmaterialien
• Nutzung der bundesweiten Materialbörse
Sanierung
Im Zusammenhang mit der Generalsanierung der Kunsthalle im Sinne der Zukunftsfähigkeit bedeutet Nachhaltigkeit mehr als effiziente Technik, die energetische Ertüchtigung des Bestands oder optimierte Arbeitsabläufe. Es geht nicht nur um den Erhalt und die Pflege des denkmalgeschützten Gebäudes und der Sammlung, sondern um das Bemühen, das Gebäude für die nächsten Generationen wieder funktionsfähig und zugänglicher zu machen.
In einem dreiteiligen Symposium haben wir 2023 im dritten Teil am 27. + 28. Oktober gemeinsam mit nationalen und internationalen Fachleuten unter dem Titel „Klimakiste versus Klimakrise“ die Frage thematisiert, wie ein Museum mit Blick auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz zukunftsfähig wird. Mehr Informationen dazu und zu den Teilnehmenden findet ihr verlinkt auf unserer Seite zum Symposium.
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